Don’t climb the Everest!

22 Aug

Die Kehrseite des Everests
Als Berliner hat mich das Bergsteigen nie sonderlich interessiert (der Teufelsberg eröffnet einem nicht direkt neue Perspektiven). Das hat sich aber geändert nachdem ich „In eisige Höhen“ von Jon Krakauer gelesen habe. Ein Wahnsinnsbuch (noch besser als „Into the wild“) über die fatalste Everestbesteigung aller Zeiten mit zwölf Toten.

Dieses Jahr hat sich Geschichte leider wiederholt und insgesamt elf Bergsteiger kamen bei der Besteigung ums Leben.

Schon 1996 hatte Jon Krakauer vor der zunehmenden Kommerzialisierung der Everestexpeditionen gewarnt. Seit dem hat sich die Lage aber nur noch verschlimmert. So ging 2012 dieses Foto von Bergsteigern um die Welt, die zum Gipfel Schlange stehen.

Auch Mark Jenkins stand dieses Jahr anlässlich des 50. Jubiläums der amerikanischen Erstbesteigung über die Westridge auf dem Gipfel. Als Mitglied des National Geographic Teams, wollte er herausfinden wie sich der Berg verändert hat, seit dort quasi ausschließlich kommerzielle Touren angeboten werden.

In diesem hochinteressanten Interview erklärt er wieso Bergsteigen eine Ego-Sache ist, wie die diesjährigen Todesfälle hätten verhindert werden können und warum andere Berge spannendere Erfahrungen bieten. Must read!

Has the mystique of climbing Everest finally been shattered?
I hope so, to be honest with you. When climbing the two standard routes on Everest—I have to call it “Everesting” and not “climbing”—the Sherpas do so much now. They put in all the fixed lines. They put in all the cams. They carry the loads. They find the route through the icefall. They find the route up through the Lhotse face. They fix lines from South Col to the summit. That is not typical mountaineering—at least not in the way that most of us who climb a lot admire. You do that stuff yourself. You may have a porter carrying some of your loads or a Sherpa helping you. But you still do hopefully most of the climbing and exploration yourself. And that is not what is happening on Everest. Weiterlesen.

(via NatGeo)

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2 Antworten to “Don’t climb the Everest!”

Trackbacks/Pingbacks

  1. In 14 min auf den Mt. Everest! « awesomatik - 16. November 2012

    […] Bei all der Begeisterung darf man nicht vergessen, dass dieses Jahr 11 Menschen, ihr Leben am Berg verloren haben, weil sie die Gefahren der Besteigung unterschätzt haben. Ein spannendes interview über die Folgen der Kommerzialisierung der Everestexpeditionen gibt es hier.  […]

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  2. In 14 min auf den Mt. Everest! - - 15. Oktober 2015

    […] Bei all der Begeisterung darf man nicht vergessen, dass dieses Jahr 11 Menschen, ihr Leben am Berg verloren haben, weil sie die Gefahren der Besteigung unterschätzt haben. Ein spannendes interview über die Folgen der Kommerzialisierung der Everestexpeditionen gibt es hier.  […]

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