Tag Archives: Expedition

Nobody’s river

5 Dez

NR_4Epische Kajak Expedition
Der Amur-Heilong ist einer der letzten großen frei fließenden Flüsse der Welt. Er entspringt unweit der Geburtsstätte von Ghengis Khan im Nordosten der Mongolei und schlängelt sich 2824 km zwischen Russland und China zum pazifischen Ozean. 

Für die Nobody’s River Expedition nahmen sich vier knallharte Abenteurerinnen 70 Tage Zeit um über 5000 km entlang des Flusses zu reisen. Im Kajak, zu Pferde und im Zug. 

130610_002741Das Filmmaterial, das dabei entstand wurde anschließend von Filmemacher Skip Armstrong mühselig zusammen geschnitten. Was es bedeutet einen Abenteuerfilm zu produzieren, wenn man selbst nicht dabei war, erklärt er auf nationalgeographic

Auch bekam der Film ungeplant eine emotionalere Wendung als kurz vor dem Start der Lebenspartner einer Teilnehmerin bei einem Paragliding Unfall verstarb. 

Mehr Infos auf der offiziellen Webseite.

Auf jeden Fall eine lustige Truppe, wie es auch die Outtakes hier und hier bezeugen.  

Folgt awesomatik auch auf Facebook und Twitter!

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The last great climb

20 Sep

The last great climb - Trailer Screenshot2The last great climb Trailer
Nach The Asgard project und Autana zaubern die Jungs von Posing Productions das nächste epische Abenteuer aus dem Chalkbag. 

Diesmal geht es für das Team um Alastair Lee und Leo Houlding in die Antarktis, wo die Erstbesteigung des Ulvetanna auf dem Plan steht, einem 2931 Meter Ungetüm, das Kletterern alles abverlangt. 

Auch hier gibt es mal wieder sensationelle Aufnahmen gepaart mit jeder Menge Blut, Schweiß und Thrills.

Wie geil wäre es, mal bei so ner Expedition dabei zu sein?!

– We gotta face our fears and see how we deal with it!

The last great climb - Trailer Screenshot4 The last great climb - Trailer Screenshot1

(via joytripproject)

Abschiedsbrief von Robert Scott

1 Apr

759px-Robert_Falcon_Scott_by_Herbert_Ponting

Kapitain Scotts letzte Worte
101 Jahre nach seinem Tod, hat die University of Cambridge erstmalig die letzten Worte von Polarforscher Robert Falkon Scott veröffentlicht.

1911 traten der Brite Scott und der Norweger Amundsen unfreiwillig gegeneinander an, den Südpol zu erobern.

Doch als Scott schließlich ausgezehrt und am Ende seiner Kräfte im Januar 1912 sein Ziel erreichte, musste er feststellen, dass ihm Amundsen um 5 Wochen zuvorgekommen war.

Mit der Niederlage im Rücken und 1300 km Weg durch die Eiswüste vor sich, sollte der Rückweg  für Scott und seine Männer, die unter Erfrierungen litten, zu viel werden.
Nach dem Tod einiger Kameraden, schlug er auf halber Strecke mit den zwei verbleibenden Männern Wilson und Bowers sein finales Lager im ewigen Eis auf.

Bei -40 Grad verfasste er mit letzten Kraft einige Abschiedsbriefe.

Unter anderem auch diesen, nun erstmals veröffentlichten, Brief an den Royal Navy Offizier Sir Francis Bridgeman:

Der ungekürzte Brief nach dem Klick!

Out of Eden

24 Jan

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UPDATE: Paul Salopek hat seine Internetpräsenz aktualisiert, so dass man ihm ab jetzt auf seiner Reise begleiten kann. Und das ganz ohne wunde Füße zu bekommen. Der erste Eintrag ist schon online. Hier geht’s zum Blog /RSS-Feed.

awesomatik people
Pulitzer Preis Gewinner Paul Salopek

Und? Die nächsten sieben Jahre schon etwas vor? Nein?

Dann könnt ihr ja Pulitzer Preis Gewinner Paul Salopek begleiten, der im Januar auf den Spuren der ersten Menschen knapp 34 000 km unseres wunderschönen Planeten ablaufen wird. 
Von der Wiege der Menschheit in Afrika wird er, dem Weg unserer Ahnen folgend, durch den Mittleren Osten nach Asien laufen und über die Beringsee nach Nordamerika wandern, um schließlich seine Reise an der Spitze Südamerikas zu beenden.

 Also ungefähr so: salopekmap

Als Autor und Auslandskorrespondent, möchte er mit seiner Reise zurück zum klassischen Geschichtenerzählen und seine persönliche Odyssee auf den 60 000 Jahre alten Fußspuren unser Vorfahren in Form von „Slow journalism“ aufbereiten.
Salopek erhofft sich mit dieser Berichterstattung ein tieferes Verständnis für die größeren Zusammenhänge zwischen den Menschen weltweit aufzudecken und mit seinen Multimediaerzeugnissen ein Archiv unserer Erde anzulegen, wie sie zwischen 2013 und 2019 ausgesehen hat. 

Doch wie packt man einen Rucksack für eine siebenjährige Reise?

Dem Niemanlab verriet Salopek, dass er voraussichtlich folgende Dinge einpacken wird: 

  • Ein MacBook Air
  • Ein Satellitentelefon
  • Ein Sony HXRNXOU Camcorder
  • Eine GoPro Kamera
  • Ein GPS Gerät

Und wahrscheinlich noch ein paar Boxershorts und eine Zahnbürste, würde ich vermuten. Sein Rucksack wird demnach nicht ganz leicht sein. 

Jede noch so lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Diesen wird Salopek im Januar in Äthiopien machen.
Seine Impressionen wird er in den kommenden Jahren mit allen interessierten Followern in hundert Meilen Abständen teilen.

Folgt der unglaublichen Reise auf seinem Blog outofedenwalk und auf facebook (mir übrigens auch, yo!).  Ich freu mich schon auf die ersten Meldungen. Eine bewegende Geschichte in 30 Millionen Schritten! 

(via adventureblog)

The coldest place on earth

23 Jan

Neues BildMit den Reindeer people durch Sibirien
Expedition Extreme Cold

Bevor jemand auf die Idee kommt, sich über die Kälte zu beschweren, möchte ich euch folgende Meldung durchgeben. 

Abenteurer Mikael Strandberg hat sich vorgenommen, mit den in Sibirien einheimischen Eveny, 600 km per Rentierschlitten durch die eiskalte Taiga zu fahren.

Expedition Extreme ColdVom kältesten bewohnten Ort der Erde Oymakon bis zum Ochotskischen Meer (wer kennt es nicht…). Dabei kann das Thermometer schon mal auf -60 Grad absacken. Da bekommen bei der Schlittenfahrt nicht nur die Rentiere eine rote Nase.

Neben der filmischen Dokumentation durch Yegor Makarov (Foto) und Yuri Bereznov (Kamera), interessiert Strandberg vor allem, wie die Einheimischen es geschafft haben, sich an die extremen Wetterverhältnisse anzupassen. Von den Temperaturen mal abgesehen, ist die Tour nicht ganz ungefährlich. Das Rentierfleisch steht auch bei Wölfen und Bären hoch im Kurs.

Ein interessantes Interview zur Expedition gibt’s auf explorersweb. Zur offiziellen Webseite geht’s hier lang

Eine Übungstour bei -50 Grad hat Strandberg schon hinter sich. Absolut beeindruckend, wie die wilden Rentiere gezähmt werden und mit den Schlitten über das Eis rutschen.

Also, ich bin ja mehr der Flip-Flop Typ…

Expedition Extreme Cold

(via explorers web)

Deepsea Under the Pole

27 Nov

Hier ein Beitrag aus der Kategorie Tolle Sache, die ich nicht persönlich erleben muss.

Für die Deepsea Under The Pole Expedition von Rolex, hat sich Ghislain Bardout mit sieben Kollegen und seinem knuffigen Husky in die Nordpol Region begeben. 
In 47 Tagen haben sie dort 51 Tauchgänge unter die Eisoberfläche unternommen. Zurückgekommen sind sie mit Audioaufnahmen, Fotos und diesem absolut spektakulären Video:

Sensationeller Film aber auch eine ganz schön gruselige Angelegenheit. Nichts für Frostbeulen und Klaustrophobiker (wie mich).

Ich hatte dieses Jahr meine erste mittelgute Taucherfahrung in Indonesien. Unmittelbar vor meinem Tauchgang ist das Ventil meiner Sauerstoffflasche explodiert und auch die restliche Stunde unter Wasser habe ich zwischen Terror und andächtigem Staunen verbracht. Das lag wohl auch am Tauchlehrer.
Jedenfalls war mir da schon nach zwanzig Minuten kalt. Unter dem Nordpol ist es wahrscheinlich noch ein paar grad kälter! 
Als sich die eine Taucherin im Video in die Tauchbrille spuckt, gefriert der Speichel sofort zu Eis. Ich hätte da einfach zu wenig Vertrauen in die Technik. Keine zehn Seepferdchen würden mich in so ein Eisloch kriegen!

Mit dem Fahrrad zum Südpol

13 Nov

awesomatik expeditions
Eric Larsen, ist schon eine ziemlich coole Sau. 2010 bezwang er als erster Mensch innerhalb eines Jahres die drei Pole (Nordpol, Südpol, Mt. Everest).

Doch statt sich unter Südseepalmen auf seinen Lorbeeren auszuruhen (wie ich es machen würde), zieht es ihn erneut in die antarktische Kälte.

Diesmal will er einen neuen Rekord aufstellen und als erster Mensch mit dem Drahtesel zum Südpol strampeln. Dafür muss er circa 1130 km vom Herkules inlet bis zum geographischen Südpol überwinden. Wenn die Wetterbedingungen es zulassen, wird er die gesamte Strecke zur Küste zurückradeln.

Mit seiner Expedition, möchte er auf die vielfältigen Möglichkeiten hinweisen, mit denen man ein Fahrrad zur Schonung der Umwelt und zur Verbesserung des eigenen Lebens nutzen kann. Außerdem wird er mit seiner Aktion Spenden für diverse soziale Fahrradprojekte sammeln.

Zum Ende der Welt, soll ihn das Surly Moonlander Bike bringen (Das sind mal fette Reifen!):

Und hier das monströse Gerät in Aktion:

Mehr Infos über Eric Larsen und seine Expeditionen auf savethepoles.com.

Zum Schluss noch ein paar antarktische Buch- und Filmtipps von awesomatik.

Brasilien unplugged

19 Sep

Brasil 9000 – Einmal durch Brasilien ohne motorisierte Hilfe

Die beiden Abenteurer Aaron Chervenak & Gareth Jones starten in Kürze zu einer Expedition durch das fünft größte Land der Erde.
Vom nördlichsten Punkt, dem Monte Cubaraí, an der Grenze zu Venezuala und Guyana bis hinunter nach Chuí an der Grenze zu Urugay.

Mit reiner Muskelkraft, wollen sie die 9000 km überwinden. Mit dem faltbaren Kayak auf den Strömungen des Amazonas, zu Fuß durch das Caatinga Hinterland und mit dem Fahrrad die Küste entlang Richtung Süden.

Die Reise wird sie durch dichten Dschungel, indigene Territorien, entwaldete Landstriche, verlassene Strände durch Industriehäfen, Fischerdörfer und Megametropolen führen.

Es wird also einiges zu berichten geben. Fort- und Rückschritte, Triumphe und Debakel, Krisen und Kuriositäten kann man zukünftig auf ihrer Webseite brasil9000.com nachlesen.

Und zur Einstimmung haben sie schonmal dieses stimmungsvolle Video für uns gedreht.

awesomatik hält solange die Stellung im weltweiten Gewebe und wünscht viel Erfolg!

(via adventure journal)

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