Tag Archives: Natur

Faceplanting like a boss

2 Feb

penguins-429128_1280Penguin Fails
Da soll mal einer sagen, Pinguine können nicht fliegen. Im folgenden Clip fliegen die knuffigen Gesellen gerade zu majestätisch. Allerdings nicht in die Lüfte sondern auf den Schnabel. 

Alles Outtakes aus der Dokuserie Spy in the Huddle. Komplett von der Außenwelt abgeschottet begleitete eine Filmcrew die Pinguine knapp ein Jahr lang bei Temperaturen von bis zu -60 Grad.

Hat sich gelohnt, würd ich sagen!

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Tiger Auswilderung in Sibirien

28 Jan

tiger-165039_1280Größte Auswilderung von Amurtigern in der Geschichte
Auswilderungsgeschichten sind meine Lieblingsgeschichten. Was gibt es schöneres als ein wildes Tier zurück in die Freiheit zu entlassen. 

Doch leider sind nicht alle Auswilderungsversuche Erfolgsstories, wie man zum Beispiel bei der Freilassung des Orkawals Keiko (aus dem Film Free Willy) feststellen musste. Dieser starb kurz darauf an einer Lungenentzündung. 

Erfolgreicher verlief dagegen die Freilassung von fünf Amurtigern im letzten Jahr durch den International Fund for Animal Welfare IFAW im Osten Russlands.

Die Amurtiger, von denen es weltweit nur noch rund 360 wild lebende Tiere gibt, waren als verwaiste Babys gerettet worden und vor ihrer Freilassung monatelang versorgt worden. 

Um ihre Entwicklung weiterhin zu verfolgen werden die Tiere nun mittels GPS-Halsbändern überwacht. Bislang sieht es gut für die Tiere aus. Mehr Informationen über die aktuelle Lage gibt es hier

 Und hier das unbezahlbare Video der Freilassung: 

Und ein längerer Clip über einen der Tiger namens Zolushka (Aschenputtel):

Und wo wir gerade beim Thema Tiger sind: hier meine Rezension des Buches Maneater aus dem letzten Jahr.

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Maneater (Englisch)
Maneater (Englisch – Kindle)

 

 

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Vampir-Hirsche gesichtet

17 Nov

Moschus_moschiferus_in_Plzen_zoo_(12.02.2011)Moschustiere in Afghanistan entdeckt
Nein, das sind keine Fabelwesen, diese Vampirhirsche gibt es wirklich. Der offizielle Name lautet Moschustiere. Neben den charakteristischen verlängerten Eckzähnen haben die Männchen die namensgebende Moschusdrüse, die eine stark riechende Substanz abgibt, mit der die Tiere ihr Revier markieren.

Diese Substanz  wird in der traditionellen chinesischen Medizin zur Herstellung von Parfümen und Seife verwendet. Der Marktwert von einem Kilo Moschus liegt bei circa 38 000 Euro.

Dementsprechend stark werden die Tiere bejagt. Sie gelten als gefährdet und leben unter anderem im Himalaya, der Mongolei, Kasachstan und Sibirien.

Nach mehr als 60 Jahren entdeckten Forscher der Wildlife Conservation Society  nun in der Provinz Nuristan im Norden Afghanistans einige Kaschmir-Moschustiere.

Augenscheinlich haben es einige Tiere trotz Krieg, Waldrodung und Jagd geschafft zu überleben.

Mehr Infos zu diesem schönen Fund auf Geo.de.

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Ein toter Hirsch verschwindet

11 Nov

deer-285149_1280Der Kreislauf des Lebens
Ich habe gerade erst in meinem Safari-Buch gelesen, wie schnell Tierkadaver im afrikanischen Busch verschwinden. 

Aber auch im Norden Texas bleibt ein toter Hirsch nicht lange liegen, wie der folgende Clip einer Trailcam eindrucksvoll beweist. Wer einen starken Magen hat, kann sich das Video anschauen und ein wenig über die Vergänglichkeit des Lebens sinnieren. Ist doch eigentlich ein ganz schöner Kreislauf. 

Erde zu Erde. Asche zu Asche. Staub zu Staub.

 (via outdoorhub)

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Kanadischer Schlangensalat

9 Jul

Snake Dens Manitoba Screencap

Die größte Schlangenversammlung der Welt
Hier ein Reisetipp für alle Ophiophobiker, die sich ihrer Angst stellen wollen.

Zweimal im Jahr versammeln sich tausende Rotseitige Strumpfbandnattern in den Narcisse Schlangenhöhlen von Manitoba, Kanada.  
Das Klima und die geologischen Begebenheiten bieten den Kaltblütern perfekte Lebens- und Paarungsbedingungen.

Die größte Schlangenversammlung der Welt hat sich mittlerweile zur Touristenattraktion entwickelt.

Quasi ein Streichelzoo für Tierhaarallergiker. 

Um einiges blutiger geht es da schon beim texanischen Schlangenrodeo bei den amerikanischen Nachbarn zu. 

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Be Bear Aware!

19 Jun

Disneynature bears Screencap1Bären im Netz
Über die letzten Wochen haben sich ein paar verrückte Bärenvideos in meinem Feedreeder angesammelt. 

Los geht es mit zwei Joggern, die in Kanada von einem Schwarzbären verfolgt wurden. Eine haarige Situation, die gerade nochmal gut gegangen ist. 

Dabei sehen die überdimensionalen Teddybären so schön flauschig aus. Zum Beispiel dieser Braunbär, der in Alaska die Nähe eines Campers sucht. Doch wie nah ist zu nah?

Cool bleiben ist meistens die richtige Strategie. 

Denn auch klettern nützt nichts. Vor Spiderbär gibt es kein Entkommen!

Im Zweifelsfall schaut man sich die großartigen Tiere einfach auf der Leinwand an. Zum Beispiel in Wolfang Herzog’s beeindruckendem Dokumentarfilm Grizzly Man oder dem neuen Disneynature Film „Bears“: 

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Grünflächen gegen Depression

15 Apr

IMGP2749

Ich hatte schon einmal berichtet, dass Grünflächen in Großstädten Stresssymptome und Kriminalität senken können

Eine neue Studie der University of Wisconsin untermauert diese Aussagen.

Die Forscher vergleichten dafür Daten zur psychischen Gesundheit aus der Survey of  the  Health of Wisconsin mit der Baumdichte verschiedener Regionen des Staates. 

Mit dem Ergebnis, dass Grünflächen einen erheblichen Einfluss auf Emotionen wie Angst und Depression haben und das unabhängig von Faktoren wie Einkommen, Alter oder Bildung der Bürger. 

So fühlten sich Menschen, die in Regionen mit weniger als 10% Baumbestand lebten eher deprimiert und gestresst als Bürger in grüneren Gebieten. 

Als Berliner kann ich mich über mangelnde Grünflächen eigentlich nicht beklagen. Trotzdem fehlt mir  gelegentlich die Weite eines häuserfreien Horizonts. 

Und wo wir gerade beim Thema sind: Hier ein paar Impressionen von meinem Fotoausflug in die urbanen Gärten des Tempelhofer Flugfelds. 

(via outside)

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Zur Lage der Natur

28 Mrz

Harz (CC awesomatik.com)Neuer Bericht zum Zustand der Natur 
Ein Drittel der deutschen Tierarten gefährdet

Für eine neue Studie zum Zustand der Natur in Deutschland wurden 12 000 Stichproben vom Schwarzwald bis zur Nord- und Ostsee gesammelt. 

Bundesumweltministerin Barabara Hendricks stellte am Mittwoch die besorgniserregenden Ergebnisse der „Generalinventur“ vor.  

Demnach sind fast ein Drittel der Tierarten in Deutschland gefährdet. Vor allem die Erhaltung von Lebensräumen ist unzureichend. Am ungünstigsten ist die Lage im dicht besiedelten Nordwestdeutschland.

Während sich einige Arten wie Fischotter, Fledermäuse, Seeadler oder Wölfe erholt haben, sieht es besonders für Brutvogelarten schlecht aus. Bei einem Drittel ist der Bestand signifikant zurückgegangen.

 Hauptverantwortlich für die sinkenden Zahl der Grünflächen ist die Verbreitung der intensiven Landwirtschaft, die auf Monokulturen statt Pflanzenvielfalt setzt. Wiesen und Weiden werden entwässert und Pestizide eingesetzt.
Darunter leiden nicht nur Vögel sondern auch Schmetterlinge und Bienen, die für die Bestäubung von Nutzpflanzen wichtig sind. 

Dies ist natürlich auch ein Ergebnis von verfehlter Agrarpolitik, die vielen Bauern nichts anderes übrig lässt. 

Die erschreckende Fakten kann und sollte man hier nachlesen („Es geht um den letzten Rest naturnaher Gebiete“!): 
Wir hindern die Bienen daran, fleißig zu sein (Süddeutsche Zeitung)
Inventur der Natur (Berliner Zeitung)

Die vollständigen Ergebnisse der Studie findet man hier.
Harz (CC awesomatik.com)

 (Quelle Berliner Zeitung)

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Die Tür zur Einsamkeit

4 Mrz

open door to solitude Screencap1Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde
Dies hat auch der 68 jährige Ed Zevely erkannt und beschlossen, die ihm verbleibenden Sommer nicht zu vergeuden.
Alle paar Monate sattelt er seine Pferde und reitet mit seinem Hund ins Hochland Colorados auf der Suche nach Frieden und Einsamkeit.

Tolle Aufnahmen aus dem Wilden Westen. Da könnte man glatt darüber hinweg sehen, dass es sich um eine Bekleidungswerbung handelt.

Der Cowboy-Hut steht ihm aber auch gut.

open door to solitude Screencap2(via i-recommend.tv)

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Jaguar gegen Krokodil

18 Nov

Jaguar attacks crocodile ScreencaptureShowdown auf der Sandbank
Erst letzten Montag hatte sich ein Warzenschwein in eine auswegslose Situation manövriert

Heute präsentiere ich euch eine Begegnung zwischen Jaguar und Krokodil.

Ich möchte nicht zu viel verraten aber nur einer wird überleben. 

(via Natgeo)

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Showdown am Wasserloch

11 Nov

Warthog stuck between wild dogs and crocodile screencap

Entscheidung in der Savanne
Ein Finale wie im Western. So grausam kann die Natur sein. Ein Warzenschwein hat den Point of no return erreicht. Vor ihm ein Rudel Windhunde, hinter ihm ein Krokodil. Hochspannung!

(via grindtv)

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For the love of mountains

1 Nov

For the love of Mountains Screencapture

Berge prägen Länder, Menschen und Kulturen. Als Outdoor- und Abenteuerblog, ist es eine Frage der Ehre diese kurze Liebesbotschaft zu teilen.

Leider werden weder Teufelsberg noch Kreuzberg aufgeführt…

(via earthtouch.tv)

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Where the wild things are

23 Okt

The cooles nature video ever screencapture1Mutter Erdes schaurigste Kreaturen
Halloween steht vor der Tür und wo könnten sich Gruselfans bessere Inspiration holen als in der Natur.
So unheimlich und doch so wunderschön. Prepare to be amazed!


The cooles nature video ever screencapture

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I hate camping

3 Okt

I hate california Camping Screenshot 1

F*ck the world!
Jeder, der schon mal drei Tage im Dauerregen gezeltet hat, wird sich mit der folgenden Hasstirade identifizieren können. Manchmal macht es einem Mutter Natur einfach nicht leicht sie zu lieben. 

Dann muss man es rauslassen. Und das keiner kann keiner besser als Suzi Barrett. Herrlichst!

– I wanna do a reverse Henry David Thoreau and just go into a house. Get me off Walden.

– Fucking poetic reflections!

This shit is for the birds.

I hate California Camping Screenshot 2

Die Episode stammt aus einer fünfteiligen I hate California Serie.

Erinnert mich übrigens stark an fucking disneyland.

Dein Gehirn braucht Natur

17 Apr

Dammer Berge (CC awesomatik.com)Weniger Stress und Kriminalität – Natur sei dank
Wissenschaftler der Heriot-Watt University in Edinburgh (Schottland) haben Probanden mit mobilen Gehirn-Monitoren ausgestattet und sie damit auf drei verschiedene Spaziergänge entsendet. 

Der erste Weg führte über eine urbane Shopping-Meile, der zweite durch Grünanlagen und der dritte durch ein belebtes Geschäftsviertel. Während der 25 minütigen Ausflüge maß der Monitor fünf Ausgaben: „spontane Begeisterung“, „Frustration“, „Involviertheit“, „Erregung“ und „Meditation“.

Das Ergebnis war eindeutig. Die Testpersonen zeigten eine geringere Frustration und Involviertheit sowie eine höhere Meditationsstufe, wenn sie sich in eine Grünzone begaben und höhere negative Werte, wenn sie sich wieder von den Grünanlagen entfernten. 

Dieses wenig überraschende Fazit verbinden die Wissenschaftler mit einem Aufruf an Stadtplaner und Architekten:

Our study has implications for promoting urban green space to enhance mood, important in encouraging people to walk more or engage in other forms of physical or reflective activity. More green plazas, parkland, trees, access to the countryside, and urban design and architecture that incorporates more of the atmosphere of outdoor open space are all good for our health and wellbeing.

Mehr Informationen gibt es hier: The brain in the city.

Eine weitere Studie belegt außerdem, dass mehr Natur im urbanen Raum, die Kriminalitätsrate signifikant senken kann – In urban Neighborhoods, more trees equals less crime.

(via Coexist)

Flauschross braucht Liebe

5 Nov

Noch ein Video aus der Reihe: Jobs, die ich gerne hätte.
Das Alaska Sealife Center in Seward pflegt gerade zwei verwaiste Walrosse. Und wie sich zeigt, brauchen sie viel Liebe und Kuscheleinheiten.

(via KFM)

Und hier noch ein trauriger Clip aus Alaska.  Eine Seeotter, die sich bei der Flucht vor Killerwalen auf ein Boot flüchtet und dabei ihr Junges verliert, um das sie gegen Ende herzzerreißend weint. (Ab 1:22 min)

(via grindtv)

Im Alleingang

20 Sep

Alleingang (CC https://awesomatik.wordpress.com)

Sonnenuntergang auf Bali, Spaziergänge durch Venedig, surfen in Santa Cruz – Was gibt es schöneres als solche Abenteuer mit seiner besseren Hälfte zu teilen.
Nicht viel.

Aber sich selbst finden, kann man nur im Alleingang. Ich habe gerade einen Artikel auf Natgeo zu diesem Thema gelesen und kann nur zustimmen.

Man ist täglich so vielen Reizen ausgesetzt, dass man selten einen Moment findet, in dem man wirklich abschaltet und nur bei sich ist. Selbst alleine wird man ständig durch äußere Einflüsse abgelenkt, Internet, Radio, Telefon, Fernsehen, Bücher, Musik usw. Oder macht sich Gedanken über seinen Job, seine Beziehung, seine Zukunft.
Man meidet geradezu die Momente der Ruhe und Reflektion und flüchtet sich aktiv in die Zerstreuung.

Um diesen Versuchungen standzuhalten, gibt es nichts Besseres als alleine in die Natur zu gehen. Eine Route festlegen, den Rucksack packen und loslaufen. Und wenn es nur ein Wochenende ist. Im Wald gibt es weder Handyempfang (ihr kennt die Filme) noch Fernsehen. Durch den Einklang mit der Natur, tritt man einen Schritt zurück aus dem klein/klein des Alltags und bekommt wieder einen Blick auf die größeren Zusammenhänge des Lebens. Neu sortiert kehrt man zu Freunden und Familie zurück.

Das klappt auch gut, wenn man mal für längere Zeit gemeinsam unterwegs ist. Einfach mal an einem Tag getrennte Wege gehen. So bekommt man den Kopf frei und freut sich umso mehr, nach den Stunden der Reflektion, seinen Partner wiederzusehen.

Die Königsdisziplin der Selbstfindung ist und bleibt natürlich die Meditation. Meine Erfahrungen damit könnt ihr hier nachlesen.

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