Tag Archives: Selbstfindung

Wild-Film löst Wanderhype aus

21 Jan

wild1Ansturm auf Pacific Crest Trail
Letzte Woche startete „Der große Trip“ mit Reese Witherspoon bei uns in den Kinos. 

Der Film erzählt die wahre Geschichte von Cheryl Strayed, die sich auf die Wanderung entlang des legendären Pacific Crest Trails (PCT) begab, um private Schicksalsschläge zu verarbeiten. 

Doch während es die Buchvorlage schon seit etwa zwei Jahren gibt, hat erst die Verfilmung für einen Run auf den PCT gesorgt, wie Associated Press berichtet. 

Der Traffic auf die offizielle Webseite ist um 300% gestiegen und während sich im Jahr 2006 circa 300 Menschen auf die 4264km lange Wanderung begaben, waren es im letzten Jahr schon 1000 Wanderer. In beiden Fällen schafften es knapp die Hälfte aller Teilnehmer ins Ziel. Auch der Frauenanteil sei von weniger als 10% auf 30% gestiegen.

Wer sich nun selbst auf die Reise machen möchte, sollte neben körperlicher und mentaler Fitness auch die Finanzen im Auge haben. Circa 6000$ sollte man für Flug, Verpflegung und Ausrüstung einplanen, sagt PCT-Spezialist Jack Haskel. 

Die schönsten Bilder vom Trail findet man hier: 34 best Pacific Crest Trail Pictures.

Wem der PCT zu lang ist, der kann sich hier ein paar schöne Alternativen anschauen: Top Ten long distance hiking trails in the US.

Für einen anderen Hype ist übrigens die Hunger Games – Trilogie verantwortlich: Bogenschießen! Wie ich hier berichtete. 

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Die Buchvorlage
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Der große Trip: Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst

 

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Hollywood auf Reisen

11 Jul

Wild Trailer Screencap

Traumfabrik auf der Suche nach sich selbst
In den letzten Jahren hat Hollywood reisende Frauen für sich entdeckt.

Zuerst ging Julia Roberts 2010 in Eat, Pray, Love auf einen internationalen Selbstfindungstrip (Miserable Kritiken), vor ein paar Monaten kämpfte sich Mia Warsikowa in Tracks durch die australische Wüste (sehr gute Kritiken) und nun folgt Reese Witherspoon in einer weiteren Bestseller-Verfilmung auf dem legendären Pacific Crest Trail.

Die Vorlage bietet das Buch Wild von Cheryl Strayed. Darin beschreibt die Autorin, wie sie in der Wildnis einen Weg aus einer persönlichen Krise (Drogensucht und dem Tod ihrer Mutter) gesucht hat. In diesem hörenswerten Interview spricht sie über ihre Erfahrungen.

Jetzt fehlt mir nur noch eine vernünftige Verfilmung von West with the night!

Übrigens sind neuerdings auch Männer auf der Suche nach sich selbst. Kürzlich war es noch Ben Stiller in The secret life of Walter Mitty und demnächst macht sich Simon Pegg auf die Reise in Hector and the search for Happiness.

Na ja, ich weiß nicht. Sieht alles ziemlich gefühlsduselig aus. Bei diesem Thema lese ich lieber die Buchvorlagen. 

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Die Buchvorlagen
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Eat, Pray, Love
Spuren: Eine Reise durch Australien
Der große Trip: Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst
The Secret Life of Walter Mitty (English Edition)
Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück

 

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Geld oder Leben!

24 Okt

 

Wie würdet ihr euer Leben leben, wenn ihr keine Gedanken an Geld verschwenden müsstet?

Diese spannende Frage stellte der mittlerweile verstorbene Religionsphilosoph Allan Watts in einer Vorlesung seinen Studenten.

Und ich stimme ihm zu 90% zu. Frei nach dem Motto: wenn du deinen Job liebst, musst du nie wieder in deinem Leben arbeiten.

Aber das größere Problem ist doch eine ganz andere Frage!
Nämlich: Was will ich eigentlich wirklich?
Wir leben in einer Gesellschaft mit schier unbegrenzten Möglichkeiten und Angeboten.
Wenn man dann (wie ich) nicht über besondere musische, mathematische oder malerische Talente verfügt, die einem die Richtung weisen, kann man sich leicht in dieser Suche verlieren.

Man ist schließlich vielseitig interessiert. Politik, Film, Musik, Natur, Literatur, Kochen, Sport, Wissenschaft. Da fällt es schwer, sich auf eine Sache  zu beschränken. Man muss zwar seine Miete bezahlen, möchte aber auch Anerkennung ernten und der Gesellschaft einen sinnvollen Beitrag leisten.

Momentan arbeite ich z.B. im Bereich Sport und Integration. Ein schwieriges Feld aber auch eine  sinnstiftende Tätigkeit. Ich bin zufrieden mit meinem Job und habe mir die Tätigkeit auch selbst ausgesucht und erarbeitet. Die Work-life Balance ist ziemlich optimal und ermöglicht mir auch diesen Blog zu führen.
Dennoch wollte ich ursprünglich eher im Bereich Film arbeiten z.B. als Drehbuchautor.

Da ich selbstständig bin (Ich bin mein eigener Boss und zahl mir zu wenig) und mir meine Zeit selbst einteilen kann, könnte ich ohne Weiteres diesen Traum verwirklichen.
Doch hier kommt das nächste Problem ins Spiel: die Angst vor Misserfolg und/oder Prokrastination.
Das ist für mich die wahre Hürde. Nicht das Geld. Das kriegt man schon irgendwie geregelt.

Jetzt kommen die Leute, die sagen: so ein Regenbogen-Hippie-Bullshit. Ich muss meine Miete zahlen. Ich würde ja gerne meinen Träumen folgen aber wie soll das gehen?
Dieses Argument würde ich vielleicht für benachteiligte Minderheiten gelten lassen. Aber solche Sprüche hört man meistens von studierten Individuen, die sich mit dem Status-quo ihrer Situation abgefunden haben und sich nicht mehr aus ihrer Wohlfühlzone raustrauen. Daran ist wieder die Frage gebunden: Was bin ich bereit für meinen Traum zu opfern?

Geld oder Leben! Eine essentielle Frage also, die sich aus vielen Winkeln betrachten lässt und die es sich zu stellen lohnt.

Also, wie würdet ihr wirklich gerne euer Leben verbringen?

Im Alleingang

20 Sep

Alleingang (CC https://awesomatik.wordpress.com)

Sonnenuntergang auf Bali, Spaziergänge durch Venedig, surfen in Santa Cruz – Was gibt es schöneres als solche Abenteuer mit seiner besseren Hälfte zu teilen.
Nicht viel.

Aber sich selbst finden, kann man nur im Alleingang. Ich habe gerade einen Artikel auf Natgeo zu diesem Thema gelesen und kann nur zustimmen.

Man ist täglich so vielen Reizen ausgesetzt, dass man selten einen Moment findet, in dem man wirklich abschaltet und nur bei sich ist. Selbst alleine wird man ständig durch äußere Einflüsse abgelenkt, Internet, Radio, Telefon, Fernsehen, Bücher, Musik usw. Oder macht sich Gedanken über seinen Job, seine Beziehung, seine Zukunft.
Man meidet geradezu die Momente der Ruhe und Reflektion und flüchtet sich aktiv in die Zerstreuung.

Um diesen Versuchungen standzuhalten, gibt es nichts Besseres als alleine in die Natur zu gehen. Eine Route festlegen, den Rucksack packen und loslaufen. Und wenn es nur ein Wochenende ist. Im Wald gibt es weder Handyempfang (ihr kennt die Filme) noch Fernsehen. Durch den Einklang mit der Natur, tritt man einen Schritt zurück aus dem klein/klein des Alltags und bekommt wieder einen Blick auf die größeren Zusammenhänge des Lebens. Neu sortiert kehrt man zu Freunden und Familie zurück.

Das klappt auch gut, wenn man mal für längere Zeit gemeinsam unterwegs ist. Einfach mal an einem Tag getrennte Wege gehen. So bekommt man den Kopf frei und freut sich umso mehr, nach den Stunden der Reflektion, seinen Partner wiederzusehen.

Die Königsdisziplin der Selbstfindung ist und bleibt natürlich die Meditation. Meine Erfahrungen damit könnt ihr hier nachlesen.

Meditation – it’s not what you think!

27 Jan

https://awesomatik.wordpress.com - meditationMeditation – Don’t just do something, sit there!

Ich habe mich in den letzten Jahren langsam an Meditation herangetastet. Ich hatte Stress im Job und lebe wie die meisten meiner Mitmenschen in einem Zustand ständiger Überreizung. Ob Fernseher, Computer (Skype, MSN, facebook, email), Radio, MP3, Handy, U-Bahn-Fernsehen, Werbung  – selten eine Zeit, zu der man nicht in irgendeiner Form beschallt oder geistig abgelenkt wird. Ich wollte im wahrsten Sinne des Wortes „abschalten“ und Meditation schien mir das Mittel der Wahl dafür zu sein.

Den Weg zu innerem Frieden findet Ihr nach dem Klick!

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